Cosplayer – Alles nur Verrückte!

Als ich heute aus meinem gemütlichen Bettchen kroch – was zugegebener Maßen gegen 12Uhr mittags war – und ich entspannt meine erste Facebookrunde drehte, sprang mir ein Beitrag vom Cosplay-Shop „myCostumes“ entgegen. Und genau dieser Beitrag bewegte mich dazu, diesen Eintrag zu verfassen.

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In dem Facebook-Beitrag von „myCostumes“ ging es um die teilweise heftigen Bemerkungen von Eltern von jungen Cosplayern. „Wie kann man sich nur so anziehen, das ist doch was für Verrückte!“ (Zitat aus dem Post) um nur ein Zitat bzw. Bemerkung zu nennen.

Allgemein wird man sehr belächelt wenn man erzählt, dass man Cosplayer ist und erklärt worum es dabei geht. Was dahinter steckt sehen die Meisten nicht. Ob bewusst oder unbewusst sei dahingestellt.

Unter dem Oberbegriff „Cosplay“ versteckt sich so viel mehr, als einfach nur ein Kostüm tragen.
Wir planen, organisieren, nähen, basteln und und und. Um nur einige Sachen aufzuzählen.

Wir setzen uns mit den verschiedensten Werkstoffen auseinander, erwecken gezeichnete Figuren zu leben und bringen ganz oft auch kleine Kinderaugen zum strahlen.

efaf4-1379942_642529355767119_1933967591_nEs ist so viel mehr als nur „verrückt sein“.

Zu guter Letzt: Lasst euch niemals unterkriegen! Egal wer etwas gegen euch und euer Hobby sagt – belehrt diese Person eines besseren!
Cosplay hat genau so seine Daseinsberechtigung wie Briefmarken sammeln oder ähnliches. Lasst euch – vor allem wenn ihr noch nicht lange dabei seid – davon nicht unter kriegen!

Cosplay ist ein wundervoll kreatives und gesellschaftliches Hobby! Egal ob es sich um das Kostüm erstellen selbst, oder das Fotografieren, Videografieren usw dreht. „Cosplay“ ist so viel mehr als sich mancher denkt!

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Das Phänomen „Frauenzeitschrift“

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Sein wir mal ehrlich: Jeder kauft sich ab und zu eine Zeitschrift. Natürlich jeder für die unterschiedlichsten Dinge. Mittlerweile gibt es auch für jeden Bereicht des Lebens das passende Magazin. Egal ob „Eltern-Kind-Berater“, „Klatsch-und-Tratschheftchen“ (und Himmel hilf davon gibt es einige) oder Computerhilfe. Für jeden ist etwas dabei.

Das Thema „Zeitschrift“ ist im Moment zu aktuell wie nie. Denn mittlerweile müsste jeder mitbekommen haben, wie die Jugendzeitschrift „BRAVO“ unter Beschuss steht/stand.

Jeder von uns hatte sicherlich schon einmal eine „BRAVO“ in der Hand und erinnert sich sehr gut an unserer „Teenie-Bibel“. Als ich damals diese Zeitschrift gelesen habe, war sie mein wöchentliches (ich geh doch recht der Annahme, dass sie früher jede Woche raus kam und nicht wie jetzt alle zwei Wochen, oder?) News-Update. Das Internet war damals bei mir noch kein großes Thema („Aber nur 30min, Mama möchte noch telefonieren!“ Ihr kennt diese Geschichten), sodass ich sonst nicht viel über die Stars von damals erfahren hätte.

Natürlich war auch „Dr. Sommer“ (gefühlt nun mittlerweile 200 Jahre alt) damals schon ein großes Thema. Deshalb schockierte (und belustigte mich zugegebener Maßen) es umso mehr den Online-Artikel mit den 100-Flirttipps zu lesen.

Dieser Artikel wurde nach dem ganzen Protesten des ganzen deutschsprachigem Internets zwar vom Netz genommen, dennoch gibt es immer noch genug Leute die sich entweder darüber lustig machen oder sich immer noch pikieren müssen.

Warum, wieso und weshalb genau soll hier nicht mein Thema sein.

Ich wollte an dieser Stelle das „Phänomen-Frauenzeitschrift“ ein wenig beleuchten.
Laut dieser ganzen Heftchen haben wir ein schöneres, erfüllteres und überhaupt ein nahezu perfektes Leben wenn wir die uns präsentierten Tipps einhalten. Dennoch sollte Frau von Heute daran denken, dass unperfekt das neue perfekt ist.
Bitte wie?

Fragen wir uns einmal warum man sowas überhaupt liest.
Ich für meinen Teil fühle mich durch die zahlreichen Artikel, Beiträge, Kolumnen usw. ziemlich gut unterhalten. Hängt natürlich auch vom Thema ab. Oft nenne ich meinen Zeitschriftenkonsum auch scherzhaft „Berufskrankheit“. Einfach aus dem Grund, dass ich als angehende Drogistin wissen möchte, wie die aktuellen Trends in Sachen Make-up und Pflege sind. Denn es kommt nicht selten vor, dass eine Kundin etwas haben möchte, was sie vorher in einer dieser Zeitschriften gesehen hat. Ich finde, man kann dadurch oft auch besser auf die Kundinnen eingehen und besser beraten, wenn man in etwa weiß, was diese meint bzw. worauf sie hinaus möchte.

Neben den ganzen Schmink- und Modetipps (die ich hier mal außen vorlassen möchte, da die Ansichten über solche Sachen ja im Auge des Betrachters liegen) sind die Horoskope sowieso am Besten.
In meinem Sommerhoroskop steht zum Beispiel, dass ich mich fallen lassen soll (worauf?), dass ich zu oft nachdenke (was nur logisch ist, denn ich muss mir ja überlegen ob ich mich wirklich fallen lassen soll bzw. worauf. Siehe erste Frage.), dass Stier besonders gut zu mir passt (war es letztes Jahr nicht der Wassermann? Muss ich jetzt jedes Jahr einen neuen haben, damit immer die Sternzeichen zueinander passen?), aber auch, dass ich im Bett eine Spaßbremse sei (kann ich nicht beurteilen, sorry).
Da ich ja eine arme Singlelady bin („All the single ladies, put your hands up!“) hat man natürlich auch direkt die beste Flirtstrategie für mich dazu geschrieben. Juhu! Demnach springe ich ab nun alle Männer direkt an.

Kurzum: Dank Jolie und Co. wissen wir wie man am besten Sex hat, es einem man richtig mit der Hand besorgen kann – vor allem aber wie man diesen 100%ig von sich überzeugen kann – und was man essen sollte um ein It-Girl zu sein.
Außerdem ist uns nun bekannt, welches Sternchen welchen Lippenstift trägt, was man tun muss um wie Taylor Swift auszusehen und was die kommenden Wochen für uns bereit halten werden, da Mars und Jupiter (und damit meine ich nicht die Sailor Kriegerinnen) im Zenit oder weiß der Geier wie stehen.

Doch was soll das eigentlich?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass irgendeine junge Frau diese Tipps und Tricks in die Realität umsetzt. Oder wo sind die Frauen, die eine Cosmopolitan Ausgabe auf dem Nachttisch liegen haben und gehetzt darin rumblättern um den vor kurzen gelesenen Sex-Tipp umzusetzen?
Natürlich sammelt man Inspirationen, sowohl in den „Weiber-Heftchen“ als auch in der „Garten-Umschau“. Trotzdem lesen wir die doch irgendwie, irgendwo, irgendwann alle einmal und es unterhält und auf eine doch sehr merkwürdige Art und Weise jedes Mal aufs neue.

R.I.P. Mr. President

Gestern schrieb ich noch von meiner Pokemon-Leidenschaft und ein paar Stunden später brach ein Stück Kindheit weg.

Satoru Iwata, vierter Präsident von Nintendo, ist von uns gegangen.

Dieser Post soll nur eine kleine Hommage werden an den Menschen, der nicht nur ein geschäftstüchtiger Mann, sondern auch ein wahrhafter Zocker war.

Hier sollen nicht tausende Fotos stehen, auch nicht viele Worte.

Einfach nur: Danke.

Ja, ich spiele Pokemon. Problem damit?

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Vielleicht kennt das der Ein oder Andere leidige Single.
Man – so verzweifelt wie man ist – versucht sein Glück mit Dating-Apps. Alles cool, alles easy. Die ersten Nachrichten kommen ohne mit der Wimpern zu zucken.
Wie geht es dir – was machst du – was für Hobbys hast du.

Und genau da kommen wir zum Knackpunkt der Geschichte. Wenn man als Frau erwähnt, dass man gerne zockt, ist man sowieso in der Beliebtheitsskala um mindestens 500 Punkte gestiegen – jedenfalls bei den Meisten.
Natürlich kommt dann auch die Frage, was man denn genau zockt. Mittlerweile beginne ich meine Aufzählung mit „Final Fantasy“, aber betone dass ich im Großen und Ganzen eher der Handheld-Gamer bin. So weit, so gut.
Da ich aber nicht wirklich der Fan von Lügen bin, erwähne ich natürlich auch, dass ich für mein Leben gerne Pokemon spiele.

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Es gibt zwei Optionen nach dieser Aussage: Entweder, man bekommt direkt gar keine Antwort mehr oder wird einfach ausgelacht. Und meist komme ich mir vor, als könnte ich dieses Lachen bis zu mir ins Wohnzimmer hören.

Was ist eigentlich so schlimm daran mit 22 Jahren noch Pokemon zu spielen?

Fangen wir doch einmal ganz von Vorne an. „Pokemon“ bedeutet nichts anderes als „Pocket Monster“ also „Taschenmonster“. Dieser Begriff kommt nicht von ungefähr, denn der Held der Geschichte (den man in den Videospielen selbst spielt) transportiert diese mehr oder minder kleinen Monster in einem Ball in der Tasche, am Gürtel oder weiß der Geier wo.
Die ersten Spiele erschienen 1996 in Japan und mittlerweile gibt es bei uns 24 Spiele der (normalen) „Pokemon“ Reihe. Wie viele es, mit allen Nebenspielen, zusammen sind kann ich nicht einmal genau sagen, da ich es wahrscheinlich nicht schaffen würde jedes Spiel einzeln aufzuzählen.HNI_0084

Ich persönlich fing zu Weihnachten 2002 an „Pokemon“ zu spielen. Damals schenkten mir meine Eltern einen Gameboy Colour (Pokemon Edition) mit einer Ausgabe von „Kristall“ (2. Generation des „Pokemon“-Universums), zu meinem 10. Geburtstag knapp zwei Wochen danach „Gold“ (ebenfalls 2. Generation).
Somit fing meine „Pokemon“-Madness im zarten Alter von 9 Jahren an und 13 Jahre später bin ich immer noch dabei.

Aber warum eigentlich? Was fesselt mich so daran?
Ehrlich gesagt, habe ich mich das noch nie gefragt.
Man muss aber auch dazu sagen, dass ich nicht nur das Videospiel auf meinem „Nintendo 3DS XL“ bzw. „Gameboy“ spiele, sondern auch ein großer Fan des Kartenspiels bin. Dazu aber später.IMG_6932

Ich mag die ganzen kleinen Monster einfach und obwohl die Story der Spiele eigentlich immer die gleiche ist, ist es jedes Mal etwas vollkommen Neues. Mit deinen Freunden (den Pokemon) eine unbekannte Welt bereisen, meistens nebenbei noch die Menschheit retten und am Ende Champ der Pokemon-Liga werden.
Ich mag dieses Zusammengehörigkeitsgefühl genauso wie das Taktische in Online-Kämpfen.

Denn ob man es glauben mag oder nicht, hinter „Pokemon“ versteckt sich auch eine kleine Wissenschaft. Die Zucht, das Training… bis vor wenigen Jahren wusste ich selbst nicht mal etwas davon.
Ich möchte nicht sagen, dass ich eine mega gute Pokemon-Trainerin bin, denn das wäre gelogen. Ohne Hilfe von Freunden würde ich nicht mal einen Kampf Online gewinnen, dessen bin ich mir bewusst.
Und trotzdem macht es mir immer noch Spaß.

IMG_6933Ich denke auch dass ein gewisses Stück Kindheit immer noch mitschwingt und mir besagte Freude bringt.
Wenn ich daran zurückdenke, wir wir mit dem altbekanntem Link-Kabel auf dem Schulhof saßen um herauszufinden wer der beste Trainer der Klasse ist fange ich immer wieder an zu lächeln. Gleiches gilt für das Kartenspiel.
Im Grunde sammle ich die Karten nur, dabei habe ich kein bestimmtes Ziel wie z.B. alle Karten einmal zu besitzen. Ich sammle weil sie mir gefallen, sie hübsch aussehen. Ich möchte wenn dann nur immer unbedingt die Karten meiner Lieblingspokemon haben.

Das Kartenspiel kann man via PC mittlerweile auch online spielen und ich muss sagen, dass ich hier weitaus besser bin als auf dem „Nintendo 3DS“.

Kurzum: Ich bin einfach immer noch in mir drin ein kleines Kind, das von der Idee mit den besten Freunden in der Tasche durch eine fremde Welt zu ziehen und mit jedem Schritt größer und erwachsener zu werden. Die „Pokemon“-Spiele zeigen mir, dass man alles erreichen kann was man will wenn man nur an sich glaubt.
Und ehrlich gesagt finde ich dieses „Ideal“ welches ich mir „hineingebastelt“ habe sehr erstrebenswert und es sollten sich vielleicht ein paar mehr Menschen der heutigen Gesellschaft annehmen.

Ich schäme mich nicht, dass ich immer noch „Pokemon“ spiele. Nein. Ich bin verdammt stolz darauf!

(Die Ingame Fotos habe ich alle mit meinem „Nintendo 3DS“ von meinen Spieleausgaben „Pokemon X“ bzw. „Pokemon Y“ aufgenommen, restliche Fotos wurden von mir selbst geknipst.
Die Fotos findet ihr auch noch mal HIER auf dem Tumblr-Blog zu „Last Heaven“.)

Ich bin ich. Aber wer ist „ich“?

Jeder fragt sich doch irgendwann einmal im Leben, wer man eigentlich ist, oder? Man reflektiert seine Ziele für sich selbst, aus Interesse wie weit man auf seinem Weg gekommen ist.

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Vor Jahren auf meinem – mittlerweile nicht mehr existenten – Blog habe ich mir schon einmal diese Frage gestellt. Und nun tue ich es wieder.

Ich bin Mimi, 22 Jahre jung, Cosplayer, Blogger, Teilzeitnerd und stecke mitten in der Ausbildung zur Drogistin.
Doch wer bin ich wirklich?

Auch wenn ich eher in die Kategorie „Frau“ gehöre, sehe ich mich immer noch als Mädchen. Klein, süß und unschuldig.

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Ein Mädchen dessen Traum es schon immer war sich selbst zu verwirklichen. Doch wie tut man das und ist das ein realistisches und umsetzbares Ziel?
Ehrlich gesagt weiß ich es nicht. Ich denke, ich setze mich so um wie ich das möchte. Egal ob es durch meine Haarfarbe, meine Tattoos oder meine Kleidung ist. Ich stach schon immer ein bisschen heraus und das wird sich wohl nie ändern.

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Meine freie Zeit verschwende ich liebend gern mit Spielen, mit Anime und Manga. Warum? Weil es mich glücklich macht. Egal ob schnulzige Romanze oder durchgedrehter Fantasy-„Shit“.
Aber ebenso gerne erschaffe ich Dinge mit meinen eigenen Händen. Egal ob ich ein Ballkleid nähe oder eine Waffe aus „Final Fantasy“ nachbastel. Etwas, was eigentlich nicht existiert doch zu Leben zu erwecken ist einfach großartig.

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Ich bin ein Mädchen, das nie aufhören kann zu träumen.
Und das will ich auch gar nicht. Denn Träume werden auch irgendwann wahr!

Neben den großen, unrealistischen Träumen – wie zum Beispiel die Digiwelt bereisen – habe ich aber auch die allseits bekannten Mädchen-Träume. Einen Partner finden und alles was dazu gehört.
Auch diese Kleinigkeiten machen mich zu dem Menschen, der ich bin.

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Doch was am Wichtigsten ist: Ich bin ein „Steh-auf-Männchen“. Was mich nicht umbringt macht mich stark. Und gelernt habe ich das von der wohl großartigsten Frau in meinem Leben: Meiner Mama.

Habt ihr euch schon einmal überlegt, wer ihr eigentlich seid und was euch ausmacht? Dann solltet ihr das schleunigst tun.

(Alle Selfies habe ich innerhalb der letzten zwei Wochen gemacht :D)

[Good Times] Dir en Grey live in Berlin 2015

Hallöchen meine Lieben!

Auch wenn es schon fast eine halbe Ewigkeit her ist, möchte ich euch noch von dem „Dir en Grey“ Konzert in Berlin dieses Jahr berichten.

Die größte Hürde für das Konzert war meine Berufschule. Denn ich befand mich in der Woche des Konzertes (wieder mal) in Dresden und konnte mir nicht einfach so frei nehmen. Allerdings war meine Klassenlehrerin so nett und stellte mich für ein paar Stunden frei (Danke Ohdi!).

Gegen 13Uhr am 20. Mai fuhren wir also los Richtung Berlin und hatten dieses Mal wirklich Glück mit dem Verkehr. Kurz vor dem Ziel machte sich der Berufsverkehr bemerkbar, das war es aber auch schon. Jetzt hieß es erst einmal die Zeit bis zum Einlass rum zu bekommen.
Gelang uns – denke ich – recht gut.

Man muss dazu sagen, dass mein Cousinchen und ich VIP Karten hatten. Das heißt wir kamen eher rein und all solche Späße.

Fast wäre dies aber geplatzt, da man es nicht für nötig hielt allen Bescheid zu geben, dass nicht wie vorher gesagt Treffpunkt der Haupteingang, sondern der Hintereingang war.
Aber keine Angst, wir haben es noch rechtzeitig geschafft. Wenn auch mit einem Herzinfarkt. Oder so 🙂

Als VIP bekamen wir das aktuelle Album „ARCHE“ sowie ein unterschriebenes Poster von der Band geschenkt.
Nora (Übersetzerin und Mädchen für alles) erklärte uns danach was zu tun und zu lassen ist und wir erfuhren, dass wir ein Foto mit der Band machen dürfen.

Ein von Mimi (@naitomia) gepostetes Foto am 20. Mai 2015 um 8:17 Uhr

Himmel Herrgott wir hatten damit nicht gerechnet. Wirklich nicht. Kaum betrat die Band den Raum wollte ich mich in eine Ecke setzen und weinen. Was eigentlich total blödsinnig war, da es sich um die Lieblingsband meiner Cousine handelte (die erschreckend ruhig war) und ich dabei war um ihr Beistand zu leisten.
Als wir mit unserem Bild an der Reihe waren, schüttelten wir erst jedem die Hand und krachten dann erstmal zusammen (also Janine und ich).

Bevor jemand fragt: Nein, das Bild wird niemals nie den Weg auf meinen Blog finden. Da ich schon wegen meinem Instagrambild der VIP Pässe eine mehr als dumme Nachricht bekommen habe, werfe ich denen nicht noch mehr Fressen in die Mäuler :) Sollen sich diese besagte(n) Person(en) doch bitte um ihren eigenen Kram kümmern. *Rage end*

Nach dem VIP Shizzle kauften wir unser Merch (welches ich dann kunstvoll verteilt am Körper trug) und suchten uns einen Platz in der 1. Reihe. Direkt vor Kaoru (Leader und Gitarrist der Band), nur um es nochmal zu verdeutlichen.

Zum Konzert an sich kann ich gar nicht viel sagen, denn ich glaube Worte würden nicht reichen um zu erklären wie ich mich gefühlt habe.
Dir en Grey waren die erste J-Rock Band die ich live sehen durfte und deswegen haben sie schon immer einen besonderen Platz in meinem Herzen. Für mich, sowie für Janine.

Abgesehen von den Nackenschmerzen die wir an den darauffolgenden Tagen hatten, verlief alles reibungslos und wir waren mehr als Wunschlos glücklich.

Eastside Cosplay – Eine Idee

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Hallo meine Lieben,

long time no see – nicht wahr?

Das soll sich jetzt aber ändern – jedenfalls habe ich mir das ganz fest vorgenommen. Aber wenn man zwischen Schule, Konzerten und Arbeit hin und her pendelt, kann das ja auch nichts werden. 🙂

Heute soll es mal um eine Idee von mir gehen die in den letzten Tagen entstanden ist. Das Ganze läuft in meinem Kopf unter dem Titel „Eastside Cosplay“.
Eine Facebookgruppe hat mich ehrlich gesagt dazu gebracht. Ziel dieser Gruppe ist es, Cosplayer (und Fotografen) aus dem östlichen Teil Deutschlands (sprich Mecklenburg-Vorpommern bis Bayern, über Thüringen usw.) zusammen zu bringen, eventuell kleine Treffen zu veranstalten und ähnliches.

Fand ich eigentlich gar nicht so übel, da hier drüben sowieso viel zu wenig los ist und meine Kamera so langsam aber sicher einstaubt (wenn ich nicht gerade für den Fotounterricht Blumen fotografiere wie ihr HIER sehen könnt).

Dadurch kam mir also die Idee zum „Team Ost“, denn ich denke hier kann man wirklich tolle Dinge tun. Wir haben eine so schöne Landschaft für Fotos aller Art. Es wäre eine Schande dies nicht zu nutzen.

Ich persönlich weiß allerdings nicht, ob aus dieser Idee noch etwas entstehen wird. Das hängt davon ab wie viel Anklang die ganze Sache findet und wie viele Leute mitziehen würden.

Ich stelle mir unter dem Namen „Eastside Cosplay“ gemütliche Nährunden, Fotoshootings und -treffen, sowie gemeinsame Fahrten zu Conventions vor. Wäre doch echt spannend, hier „drüben“ alle ein bisschen zusammen zu bringen, gerade weil ich festgestellt habe, dass es hier mehr Cosplayer gibt als gedacht. Man könnte voneinander lernen, Gruppen zusammenstellen und vieles mehr.

Für mich persönlich klingt das alles sehr spannend und ich werde euch auf jedenfall wissen lassen, wenn mehr daraus wird.

Was haltet ihr von der Idee? Yay oder ney?