[Good Times] Dir en Grey live in Berlin 2015

Hallöchen meine Lieben!

Auch wenn es schon fast eine halbe Ewigkeit her ist, möchte ich euch noch von dem „Dir en Grey“ Konzert in Berlin dieses Jahr berichten.

Die größte Hürde für das Konzert war meine Berufschule. Denn ich befand mich in der Woche des Konzertes (wieder mal) in Dresden und konnte mir nicht einfach so frei nehmen. Allerdings war meine Klassenlehrerin so nett und stellte mich für ein paar Stunden frei (Danke Ohdi!).

Gegen 13Uhr am 20. Mai fuhren wir also los Richtung Berlin und hatten dieses Mal wirklich Glück mit dem Verkehr. Kurz vor dem Ziel machte sich der Berufsverkehr bemerkbar, das war es aber auch schon. Jetzt hieß es erst einmal die Zeit bis zum Einlass rum zu bekommen.
Gelang uns – denke ich – recht gut.

Man muss dazu sagen, dass mein Cousinchen und ich VIP Karten hatten. Das heißt wir kamen eher rein und all solche Späße.

Fast wäre dies aber geplatzt, da man es nicht für nötig hielt allen Bescheid zu geben, dass nicht wie vorher gesagt Treffpunkt der Haupteingang, sondern der Hintereingang war.
Aber keine Angst, wir haben es noch rechtzeitig geschafft. Wenn auch mit einem Herzinfarkt. Oder so 🙂

Als VIP bekamen wir das aktuelle Album „ARCHE“ sowie ein unterschriebenes Poster von der Band geschenkt.
Nora (Übersetzerin und Mädchen für alles) erklärte uns danach was zu tun und zu lassen ist und wir erfuhren, dass wir ein Foto mit der Band machen dürfen.

Ein von Mimi (@naitomia) gepostetes Foto am 20. Mai 2015 um 8:17 Uhr

Himmel Herrgott wir hatten damit nicht gerechnet. Wirklich nicht. Kaum betrat die Band den Raum wollte ich mich in eine Ecke setzen und weinen. Was eigentlich total blödsinnig war, da es sich um die Lieblingsband meiner Cousine handelte (die erschreckend ruhig war) und ich dabei war um ihr Beistand zu leisten.
Als wir mit unserem Bild an der Reihe waren, schüttelten wir erst jedem die Hand und krachten dann erstmal zusammen (also Janine und ich).

Bevor jemand fragt: Nein, das Bild wird niemals nie den Weg auf meinen Blog finden. Da ich schon wegen meinem Instagrambild der VIP Pässe eine mehr als dumme Nachricht bekommen habe, werfe ich denen nicht noch mehr Fressen in die Mäuler :) Sollen sich diese besagte(n) Person(en) doch bitte um ihren eigenen Kram kümmern. *Rage end*

Nach dem VIP Shizzle kauften wir unser Merch (welches ich dann kunstvoll verteilt am Körper trug) und suchten uns einen Platz in der 1. Reihe. Direkt vor Kaoru (Leader und Gitarrist der Band), nur um es nochmal zu verdeutlichen.

Zum Konzert an sich kann ich gar nicht viel sagen, denn ich glaube Worte würden nicht reichen um zu erklären wie ich mich gefühlt habe.
Dir en Grey waren die erste J-Rock Band die ich live sehen durfte und deswegen haben sie schon immer einen besonderen Platz in meinem Herzen. Für mich, sowie für Janine.

Abgesehen von den Nackenschmerzen die wir an den darauffolgenden Tagen hatten, verlief alles reibungslos und wir waren mehr als Wunschlos glücklich.

Sukekiyo live in Berlin


Hallöchen meine lieben Leserlein!

Es ist zwar schon gut eine Woche her, aber ich möchte euch trotzdem noch von dem Sukekiyo Konzert in Berlin berichten.

Vorweg: Ich habe während des Konzertes bzw. an dem ganzen Tag so gut wie keine Fotos gemacht. Da ich aber den Bericht hier auch etwas kürzer halten möchte, wird es kein „Wall of Text“.

Sukekiyo ist das Nebenprojekt des Sängers Kyo von Dir en Grey. Mit dabei sind noch (ehemalige) Mitglieder der Bands Rentrer en Soi, kannivalism und 9goats Black out (wer genaueres über die Bandmitglieder wissen möchte kann z.B. HIER mal nachschauen)

Im Folge der Europa Tour der Band, kamen wir Deutschen sogar in den Genuss von zwei Konzerten (Berlin und Bochum). Ersteres besuchte ich mit meiner Cousine.
Sie ist sehr großer Dir en Grey Fan und wollte es sich natürlich nicht nehmen lassen den Sänger Kyo wieder zu sehen.
Also wurden die Tickets gekauft (und auch ein VIP Upgrade) und dann hieß es: „Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!“

Freundlicher weise durften wir bei meiner lieben Freundin Sayu übernachten, sodass ich nicht an einem Tag Hin- und Rückfahrt vor mir hatte.
Erster Zwischenstopp war an dem 20.09. also Berlin Pankow.
Dort angekommen zogen wir uns um, aßen etwas und taten sonst noch so alles, was man so tun muss um nicht auszusehen wie eine Kartoffel.

Gegen halb fünf abends kamen wir dann vor dem Columbia-Club an.
Kurz nach 18Uhr konnten wir uns unsere VIP Pässe abholen und kurze Zeit später auch rein.

Zu dem VIP Upgrade (welches sich „Rehearsel Package“ schimpfte) gehörte ein Polaroid von/mit Kyo dazu sowie ein signiertes Album der Band. Natürlich war unser Glück, dass es genau ein Album zu wenig gab und somit einer von uns beiden sich das Ding am Merch Stand abholen sollte (was ich getan habe, aber mich die Dame da wohl falsch verstanden hat und ich somit ein Album gekauft habe – was ich natürlich zu spät bemerkte).
Nun gut wir durften also schon zu den Proben rein und mit ein wenig Abstand dabei zuschauen. Ich hüpfte dann direkt mal zum Merch-Stand und ließ meine Cousine kurz alleine.

Nachdem ich alles gekauft hatte was wir Beide wollten und ich dies in die- ebenfalls gekauften – Taschen verstauen wollte hörten wir es nur laut scheppern. Irgendwer hatte wohl das „Freizeichen“ gegeben und eine Horde Weiber rannten auf die Absperrung zu als gäbe es da eine Kiste voll Gold.
Wir blieben auf unserer Stufe da stehen, rückten nur weiter in die Mitte. Im Endeffekt stellte sich heraus dass dies wohl einer der besten Plätze war, die es geben konnte.

(Die Bühne vor dem Konzert)

Das Konzert an sich war anders als ich es erwartet hatte – im positiven Sinne! Ich war danach regelrecht geflasht und konnte gar nicht genug bekommen.
Vor allem ein Gitarrist hatte es mir angetan (ja ja, altes Fangirl-Kriegsleiden). Die Songs waren live viel besser als auf CD, die Stimmung kam super rüber. Ja, es war wirklich ein sehr toller Abend. Inklusive Tränchen im Auge. Denn Dir en Grey war meine erste J-Rock Band die ich live sehen durfte.

(Die Bühne nach dem Konzert)

Alles in allem können die Jungs sehr gerne wieder kommen – ich wäre dabei!