Ja, ich spiele Pokemon. Problem damit?

IMG_6921

Vielleicht kennt das der Ein oder Andere leidige Single.
Man – so verzweifelt wie man ist – versucht sein Glück mit Dating-Apps. Alles cool, alles easy. Die ersten Nachrichten kommen ohne mit der Wimpern zu zucken.
Wie geht es dir – was machst du – was für Hobbys hast du.

Und genau da kommen wir zum Knackpunkt der Geschichte. Wenn man als Frau erwähnt, dass man gerne zockt, ist man sowieso in der Beliebtheitsskala um mindestens 500 Punkte gestiegen – jedenfalls bei den Meisten.
Natürlich kommt dann auch die Frage, was man denn genau zockt. Mittlerweile beginne ich meine Aufzählung mit „Final Fantasy“, aber betone dass ich im Großen und Ganzen eher der Handheld-Gamer bin. So weit, so gut.
Da ich aber nicht wirklich der Fan von Lügen bin, erwähne ich natürlich auch, dass ich für mein Leben gerne Pokemon spiele.

HNI_0067

Es gibt zwei Optionen nach dieser Aussage: Entweder, man bekommt direkt gar keine Antwort mehr oder wird einfach ausgelacht. Und meist komme ich mir vor, als könnte ich dieses Lachen bis zu mir ins Wohnzimmer hören.

Was ist eigentlich so schlimm daran mit 22 Jahren noch Pokemon zu spielen?

Fangen wir doch einmal ganz von Vorne an. „Pokemon“ bedeutet nichts anderes als „Pocket Monster“ also „Taschenmonster“. Dieser Begriff kommt nicht von ungefähr, denn der Held der Geschichte (den man in den Videospielen selbst spielt) transportiert diese mehr oder minder kleinen Monster in einem Ball in der Tasche, am Gürtel oder weiß der Geier wo.
Die ersten Spiele erschienen 1996 in Japan und mittlerweile gibt es bei uns 24 Spiele der (normalen) „Pokemon“ Reihe. Wie viele es, mit allen Nebenspielen, zusammen sind kann ich nicht einmal genau sagen, da ich es wahrscheinlich nicht schaffen würde jedes Spiel einzeln aufzuzählen.HNI_0084

Ich persönlich fing zu Weihnachten 2002 an „Pokemon“ zu spielen. Damals schenkten mir meine Eltern einen Gameboy Colour (Pokemon Edition) mit einer Ausgabe von „Kristall“ (2. Generation des „Pokemon“-Universums), zu meinem 10. Geburtstag knapp zwei Wochen danach „Gold“ (ebenfalls 2. Generation).
Somit fing meine „Pokemon“-Madness im zarten Alter von 9 Jahren an und 13 Jahre später bin ich immer noch dabei.

Aber warum eigentlich? Was fesselt mich so daran?
Ehrlich gesagt, habe ich mich das noch nie gefragt.
Man muss aber auch dazu sagen, dass ich nicht nur das Videospiel auf meinem „Nintendo 3DS XL“ bzw. „Gameboy“ spiele, sondern auch ein großer Fan des Kartenspiels bin. Dazu aber später.IMG_6932

Ich mag die ganzen kleinen Monster einfach und obwohl die Story der Spiele eigentlich immer die gleiche ist, ist es jedes Mal etwas vollkommen Neues. Mit deinen Freunden (den Pokemon) eine unbekannte Welt bereisen, meistens nebenbei noch die Menschheit retten und am Ende Champ der Pokemon-Liga werden.
Ich mag dieses Zusammengehörigkeitsgefühl genauso wie das Taktische in Online-Kämpfen.

Denn ob man es glauben mag oder nicht, hinter „Pokemon“ versteckt sich auch eine kleine Wissenschaft. Die Zucht, das Training… bis vor wenigen Jahren wusste ich selbst nicht mal etwas davon.
Ich möchte nicht sagen, dass ich eine mega gute Pokemon-Trainerin bin, denn das wäre gelogen. Ohne Hilfe von Freunden würde ich nicht mal einen Kampf Online gewinnen, dessen bin ich mir bewusst.
Und trotzdem macht es mir immer noch Spaß.

IMG_6933Ich denke auch dass ein gewisses Stück Kindheit immer noch mitschwingt und mir besagte Freude bringt.
Wenn ich daran zurückdenke, wir wir mit dem altbekanntem Link-Kabel auf dem Schulhof saßen um herauszufinden wer der beste Trainer der Klasse ist fange ich immer wieder an zu lächeln. Gleiches gilt für das Kartenspiel.
Im Grunde sammle ich die Karten nur, dabei habe ich kein bestimmtes Ziel wie z.B. alle Karten einmal zu besitzen. Ich sammle weil sie mir gefallen, sie hübsch aussehen. Ich möchte wenn dann nur immer unbedingt die Karten meiner Lieblingspokemon haben.

Das Kartenspiel kann man via PC mittlerweile auch online spielen und ich muss sagen, dass ich hier weitaus besser bin als auf dem „Nintendo 3DS“.

Kurzum: Ich bin einfach immer noch in mir drin ein kleines Kind, das von der Idee mit den besten Freunden in der Tasche durch eine fremde Welt zu ziehen und mit jedem Schritt größer und erwachsener zu werden. Die „Pokemon“-Spiele zeigen mir, dass man alles erreichen kann was man will wenn man nur an sich glaubt.
Und ehrlich gesagt finde ich dieses „Ideal“ welches ich mir „hineingebastelt“ habe sehr erstrebenswert und es sollten sich vielleicht ein paar mehr Menschen der heutigen Gesellschaft annehmen.

Ich schäme mich nicht, dass ich immer noch „Pokemon“ spiele. Nein. Ich bin verdammt stolz darauf!

(Die Ingame Fotos habe ich alle mit meinem „Nintendo 3DS“ von meinen Spieleausgaben „Pokemon X“ bzw. „Pokemon Y“ aufgenommen, restliche Fotos wurden von mir selbst geknipst.
Die Fotos findet ihr auch noch mal HIER auf dem Tumblr-Blog zu „Last Heaven“.)
Werbeanzeigen

[Review] Tokyo Ghoul Band 1

IMG_6026Lange lange habe ich mich dagegen gewehrt, letztendlich hat es nichts gebracht (wie man sieht).
Tokyo Ghoul ist wieder so ein Hype, den ich eigentlich nicht verstehen wollte. Okey, ich gebe zu der Anime wartet auf meinem Laptop auch schon verzweifelt darauf geschaut zu werden, aber da konnte ich immer noch sagen: „Den habe ich nicht für mich runtergeladen!“

Somit landete der erste Band am Samstag in mein Körbchen und wurde am gleichen Abend auch noch durchgelesen.
Und auch wenn es schon viele andere getan haben, ich möchte ein paar Worte darüber verlieren.

Kleiner Hinweis: Ich habe den Anime noch nicht gesehen, heißt ich kann keine Schlussfolgerungen ziehen bzw. ich weiß auch nicht was mich nach diesem Band noch erwarten wird.

Kurze Infos über den Manga

Titel: Tokyo Kushu: Tokyo Ghoul
Autor und Illustrator: Sui Ishida
Genre: Horror
Status Japan: abgeschlossen (14 Bände / 143 Kapitel)
Status Deutschland: laufend (4 Bände / 19 Kapitel)
Relationen: Tokyo Ghoul (Anime); Tokyo Ghoul: Jack (Manga), Tokyo Ghoul: re (Fortsetzung)
Publisher: Kazé
Preis: 6,95€ [DE] ; 7,20€ [AT]

Klappentext:

Der Tag an dem ich starb

Dem Tod gerade noch von der Schippe gesprungen,
erwacht Oberschüler Ken als Ghul wieder.
Zuerst ist alles normal. Doch dann beginnt er,
Appetit auf Menschen zu entwickeln –
was einige moralische Fragen aufwirft.
Ken würde sich lieber umbringen,
als Menschen zu fressen.
So weit kommt es aber gar nicht,
denn offenbar gibt es noch andere wie ihn.
Eine geheime Gesellschaft der Ghule
lebt längst unter uns.

IMG_6028

Der Zeichenstil ist eigentlich gar nicht meins. Fragt mich nicht warum, es ist einfach so. Wahrscheinlich zu eckig. (Das Gleiche gilt bei mir auch bei dem „Attack on Titan“ Manga, und den kauf ich ja nun auch)
Ich finde auch, man kann nicht viel zum ersten Band sagen. Klar die ersten Köpfe werden in die Hälfte geteilt, bisschen Blut, tote Ghule… Alles schön und gut.
Dennoch hat mich der erste Band überrascht. Denn wenn man so im Netz surft und verzweifelt schaut ob einem das überhaupt gefallen wird und es sich für einen lohnt zu kaufen, stolpert man über verschiedenste Reviews, Bilder und ähnliches.
Ich dachte immer an eine 08-15 Zombiestory. Du wirst gebissen und das wars.
Mittlerweile bin ich von der Idee abgekommen und bleibe einfach gespannt, was alles dahinter steht.

Mein kleines Fazit zu Band 1:
Demnächst werden wohl auch die bisher hier erschienenen Bände bei mir einziehen. Denn langsam habe ich das Gefühl, das wird noch was ganz großes für mich.
Ich steh ja auf mitreißende Fantasystorys (und das ist es unterm Schnitt für mich bislang) und somit halte ich Tokyo Ghoul mal ein Plätzchen in meinem Billy-Regal frei (okey, eigentlich nicht „frei halten“ sondern „anbauen“. Aber das ist wieder ein anderes Thema).
Wer sich nicht einig ist, ob der Manga einem gefallen könnte, der kann ja einen kurzen Blick in den Anime werfen (Achtung! Im WWW ist er nur in Englisch erhältlich, da Kazé sich auch die Animerechte gesichert hat!) oder HIER in die Leseprobe.

Hat jemand von euch auch den Manga gelesen bzw. ist fleißig dabei? Lasst es mich wissen und erzählt doch mal, wie ihr die Story so findet!

Liebe Grüße (und an einen schönen Feiertag an alle Sachsen :D), eure Mimi

PS: Band 5 von Tokyo Ghoul erscheint am 15. Januar 2015 in Deutschland

[Anime Update] Meine "Watch-List"

Hallo ihr Lieben!

Im Moment versuche ich ja mehr oder minder erfolgreich meine Watch-List bezüglich Anime abzuarbeiten.
Da dachte ich mir, ich poste sie doch mal auf meinen Blog.
So könnt IHR – meine über alles geliebten Leser – Wünsche äußern welche Anime ich hier auf dem Blog reviewn sollte oder ihr habt eventuell Tipps was ich mir noch so anschauen sollte!

Fangen wir doch mal mit den Anime an, die ich im Moment schon schaue.

Karneval
Bei Karneval bin ich bei Episode 10 von 13, heißt ich bin bald fertig. Es fehlen dann noch ein paar OVA soweit ich weiß, die hab ich mir aber auch schon alle aufgeschrieben damit ich nichts vergesse.
Ich würde den Anime für euch gern hier auf dem Blog reviewn, da ich der Meinung bin dass er zu wenig Liebe abbekommt.
Ich würde das allerdings in Kombination mit den Manga machen, auch wenn ich noch nicht alle erschienenen habe. Was haltet ihr davon?

Free! Iwatobi Swimclub
Chrchr. Mehr kann ich dazu bald nicht sagen. Ihr hab da leider keine Wahl, ich MUSS etwas hier dazu schreiben. Denn selten hat mich ein Anime von Sekunde 1 an mitgerissen. Jaja, es ist „nur“ ein Schwimmanime. Was mich daran aber so begeistert möchte ich euch später gern erzählen.

Kyoukai no Kanata
Letztes Jahr angefangen, vergessen und nun neu aufgewärmt. Oder so ähnlich. Ich hab noch 10 Folgen von dem Anime vor mir, vielleicht findet sich ja eine ruhige Minute.

Sailor Moon Crystal
Muss ich glaube ich nicht wirklich was zu sagen, oder?

Dramatical Murder
Jup, ich weiß dass der Anime im Vergleich zum Spiel echt mies sein soll. Ich versuchs trotzdem (zusammen mit meinem Cousinchen)

Uta no Prince Sama Maji Love 2000%
Ja, ich hab die zweite Staffel IMMER noch nicht komplett gesehen.

Kuroshitsuji Book of Circus
Ist ein Anime der diesjährigen Sommerseason und wird direkt von mir Woche für Woche angeschaut. Bis jetzt hab ich dazu noch keine großartige Meinung.

Nagi no Asukara
Ohhhhhh~ So schön! Ich bin zwar noch nicht sehr weit gekommen aber oooooh wie ich den Zeichenstil liebe! Vielleicht sollte ich euch von diesem Anime berichten?

Das sind all die Anime wo ich schon angefangen habe zu schauen bzw. teilweise auch fast fertig bin.
Jetzt seid ihr dran: Wollt ihr zu einem bestimmten Anime etwas wissen? Oder habt ihr einen Tipp was ich UNBEDINGT anschauen sollte? Dann husch husch schreibt es in die Kommentare!

PS: Ohje man muss langsam echt denken mehr als arbeiten und dann zu Hause Anime schauen tu ich nicht…

[Anime Review] Sakura Trick

Halli Hallo Hallöchen!

Ich glaube es gibt im Moment keinen in Deutschland, der nicht aus allen Poren schwitzt, oder?
Was soll man also bei diesem Wetter tun? Viel bewegen will man sich ja nicht. Ich habe mich schon die letzten Tage dafür entschieden mich einfach irgendwo, wo es kühl ist hinzulegen und Anime zu schauen.

Da ich vor meinem Umzug nach Sachsen einige Anime angefangen, aber irgendwie das Ganze verdrängt hatte wollte ich mich nun daran machen diverse Serien fertig zu schauen (und ggf. für euch ein Review zu schreiben).

Wie einige von euch sicherlich wissen, mag ich Shojo-ai Manga. Und – oh Wunder oh Wunder – ich schau sogar solche Anime!
„Sakura Trick“ ist einer davon.

(Bild von proxer.me)
Name: Sakura Trick („桜Trick“)
Genre: Comedy, Romance, School, Slice of Life, Shoujo-ai
FSK: ab 12 Jahren
Season: Winter 2014 (Status: Abgeschlossen
Beschreibung (von proxer.me)

Seitdem sie sich in der Mittelschule kennenlernten sind Yuu und Haruka unzertrennlich. Nun soll sich dieser Umstand auch in der High School fortsetzen, doch getrennte Sitzplätze und neue Freundschaften scheinen ihrer innigen, speziellen Freundschaft schnell zuzusetzen. Deshalb beschließen sie miteinander etwas zu tun, das sie mit den anderen Mädchen nicht tun würden und landen nach einiger Überlegung schließlich beim Küssen. 
Als ich gesehen hatte, dass in der Winterseason ein Shojo-ai Anime laufen sollte dachte ich kurz: „Jaaaa! Da gehts mal wieder rund!“
Dem war nicht so, kann ich euch direkt sagen. Aber fangen wir mal am Anfang an.
In diesem Anime geht es hauptsächlich um Yuu und Haruka. Wichtige „Nebenpersonen“ sind aber ihre Schulfreunde sowie Yuus‘ Schwester die ebenfalls ein Auge auf Haruka geworfen hat.
Man darf bei „Sakura Trick“ keinen tiefgründigen Anime erwarten. Er ist eher eine leichte Unterhaltung für zwischendurch.
Bis zur Hälfte der Serie war ich auch sehr positiv überrascht wie das Ganze umgesetzt wurde. Allerdings hatte ich mich zu früh gefreut. Ab ca. der Hälfte wurde – meiner Meinung nach – alles schnell abgearbeitet. Pam pam pam passierten die Dinge und eh man sich versah, war es auch schon vorbei.

Nach dem ich fertig geschaut hatte, überlegte ich natürlich wie es wäre, wenn es mehr Folgen gäbe. Alles wäre wahrscheinlich zu langatmig gewesen.

Fazit: Sehr süßer und netter Anime den man sich gern einmal anschauen kann, für mich allerdings nichts, was ich auf DVD haben müsste. Der Anime hat mich nicht enttäuscht, aber auch nicht mein Leben verändert.

Hat jemand von euch den Anime gesehen? Oder will es jemand vielleicht noch? Habt ihr Ideen und Vorschläge was ich noch schauen sollte?
Schreibt es mir doch in den Kommentaren!


[Cosplay Progress] Secret Final Fantasy 13 Cosplay

Hallo meine Turteltäubchen!

Ja, ich hatte eigentlich eine Manga Vorstellung geplant, aber da ich bei der Reihe noch auf den aktuellen Stand der Dinge kommen muss, verschiebe ich das Vorhaben auf etwas später.

Deswegen dachte ich mir, ich mach mal was, was ich jedes mal verspreche aber irgendwie nie einhalte.
Richtig! Ich lass euch an meinem Cosplayprogress teilhaben!

Wie ihr am Titel sehen könnt verrate ich nicht ganz genau was es ist. Aus Gründen.
Ich kann euch aber verraten, dass es sich um ein Final Fantasy 13 Cosplay handelt und dass es auch kein Original-Charakterdesign ist.

Na genug angefuttert?


 

Ich habe heute leider nur ganz hochwertige Handyfotos für euch, da ich sowas eigentlich immer mit dem Handy festhalte um es allen möglichen Menschen via Whats App oder Line zu schicken.

Als erstes habe ich meine Burdaheftchen studiert und mir Zettelchen an die Seiten geklebt, wo der Schnitt in etwa meine Vorstellungen entspricht. Ich hab zwar nun doch kein Schnittmuster verwendet, aber ich habe mir von all den Teilen die gepasst haben das ein oder andere rausgepickt und umgesetzt. Sozusagen wurden aus vielen Schnittmustern ein „Ding“.

Nachdem ich also fertig geplant hatte ging ich auf Shoppingtour. Gekauft habe ich Textilfarbe (blau und grün, da es nirgends hier das blau gab was ich wollte) und mit dieser (und ziemlich viel Wasser) habe ich dann meine vorhandene Wäschespitze eingefärbt.

Die dann am Ende so aussah. Ein schönes, helles blau.

Gekauft hatte ich (im schwedischen Möbelhaus meines Vertrauens) weißen Stoff. Einmal ein Baumwollstoff (wobei es dabei sich nicht 100% um reine Baumwolle handelt) und noch ein wenig „Gardienenstoff“ aka Chiffon.

Dann gings direkt ab auf den Wohnzimmerboden und ich schnitt alles zu wie ich es brauchte. Anfangs war ich überrascht, dass ich von den 2m Baumwollstoff nur ca 1m gebraucht hatte. Mittlerweile sind aber alle beide Meter vernäht. 😀

Die gefärbte Wäschespitze wurde als erstes zu Rüschen genäht (die ich bis jetzt noch immer nicht angenäht habe…).

Danach hatte ich mich die halbe Nacht dran gemacht das Grundkleid zu nähen. Oben über der Brust ist ein Gummizug, am Rücken habe ich einen Reißverschluss eingenäht.

Da ich aber kein rein weißes Kleid haben möchte, musste ich dies ja auch noch färben. Das tat ich auf dem Balkon bei schönstem Sonnenschein.

Den unteren Teil habe ich in ein Farbbad getaucht und war bei dem Bild gerade dabei die Übergänge zu sprühen. Ich hab eine leere Haarstyling-Sprayflasche genommen, ausgespült, Farb/Wassergemisch hinein und dann wie wild drauf losgesprüht.

Da mir unten der Übergang zu heftig war, packte ich den Spaß nach dem Trocknen der Farbe in die Waschmachine für 20min und bekam dann mein perfektes Ergebnis!

(Man beachte bitte nicht das Chaos  drumherum…)

Das ist der aktuelle Zustand des Kleides. Träger, sowie Chiffon und Spitze müsse noch drangenäht und der untere Teil versäubert werden. Ein Taillenband noch anfertigen mit einer Schleife und schon bin ich fertig.

Wovon ich jetzt keine Fotos habe ist, dass ich den kompletten Chiffon auch in blaue Farbe getaucht habe. Jetzt schimmert er leicht bläulich was mir besonders gut gefällt.

Wenn ich damit fertig bin, zeig ich euch das Endergebnis!

Hat jemand von euch denn Final Fantasy 13 gespielt und kann sich in etwa vorstellen welche Idee ich umsetze? Würde mich interessieren auf was ihr tippt!
Vielleicht auch eine Idee welchen Charakter ich dann darstellen will? Was meint ihr was würde am beste passen?

Lasst es mich doch wissen!

[Cosplay Progress] Von spontanen Planungen und langen Fußmärschen

Hallöchen ihr Lieben!

Neues Jahr, neue Cosplays! So in etwa dachte ich mir das auch. Und da die letzten zwei Jahre ja wirklich nicht so dolle waren (was meine Cosplayproduktion angeht meine ich) wollte ich das dieses Jahr wieder in Angriff nehmen!
Und weil ich ja Schlaubischlumpf bin dachte ich, ich nehme euch einfach Stück für Stück mit!

Also fangen wir ganz von vorne an: Planung und erste Besorgungen.

Eigentlich wollte ich heute nur die Tür verlassen um kurz bei der Post mein Päckchen abzuholen und eventuell was zu Essen kaufen… Eigentlich.
Als ich dann so schön im Backwarenladen meines Vertrauens mit einem mehr oder minder gutem Kaffee saß, beschlossen meine Freundin Angie (die ihr übrigens HIER als William T. Spears schon auf meinem Blog bewundern konntet) und ich uns spontan zu treffen. Keine Ahnung warum, wieso, weshalb. Einfach nur weil wir es konnten.
Gelandet sind wir erstmal im Starbucks und haben uns eine leckere Vanilla-Latte gegönnt.

Und da wir uns durch eine Convention kennen kamen wir natürlich auch schnell auf das Thema Cosplay. Schnell wurde das Notizbuch gezückt und das Geplane ging los.

Auch wenn wir immer Charaktere aus den unterschiedlichsten Serien machen können wir uns gut gegenseitig mit Ideen weiterhelfen.
Da soll mal einer sagen Cosplayer sind Alleingänger im normalen Leben. Nein, sie setzen sich zusammen und Planen.

Denn ein Cosplay soll nicht nur so gut wie möglich, sondern auch so günstig wie möglich sein.

Ich habe mich vor allem um die Planung zweier Cosplays gekümmert.

Das erste Cosplay ist „Kiichi“ aus der Serie „Karneval“ (die ich übrigens sehr mag und auch die Manga-Reihe sammel!). Die Idee sie zu machen kam nicht mal von mir. Ich hatte mich mit Mizukishou auf Instagram unterhalten, da sie auch einen Charakter den ich sehr mag aus der Serie machen möchte. Ich beschwerte mich darüber, dass ich gern was aus der Serie machen würde, allerdings nichts „Walross“ geeignet sei. Daraufhin schlug sie mir „Kiichi“ vor und von da an war ich Feuer und Flamme für diese Idee! (Schaut bei Mizukishou auf Facebook mal vorbei und bestaunt ihre wunderschönen Cosplays!)
Das Cosplay ist (wenn es klappt) für einen LBM Tag oder die Connichi im September geplant.

Hierbei handelt es sich um die Fledermaus „Mammon“ aus dem Anime/Manga „Makai Ouji“. An sich hat diese Fledermaus eine menschliche Version, die man aber (ich kann allerdings jetzt grad nur vom Anime reden) nur in einem Anzug (und das auch nur bis zum Becken) sieht. Ich bastel daraus dann sozusagen meine eigene Version in weiß mit Flügelchen.
Und es gibt ein festes Datum für dieses Cosplay. Der LBM Sonntag wir der „Makai Ouji“-Sonntag. Denn (mittlerweile) 12 Cosplayer haben sich zu einer Gruppe zusammen gefunden und Cosplayen aus dieser Serie unterschiedliche Charaktere.
Was mir ehrlich gesagt ein wenig Angst macht ist, dass alle anderen schon so viele schöne Cosplays gemacht haben und ich grade mal drei Stück und davon eins nur wirklich richtig selbstgemacht.

Nach umfassender Bilderanalyse (die zwei Stunden glaube ich gedauert hat) waren unsere Einkaufslisten geschrieben und wir wollten uns auf machen ein bisschen zu schauen und eventuell das Ein oder Andere zu kaufen.
Nebenher aber immer das Smartphone in der Hand und am schauen, ob man manche Dinge nicht noch günstiger online bekommen kann (wie z.B. Stofffarbe, Füllwatte u.ä.). Manchmal aber auch um etwas zu fotografieren um später noch Andere zu fragen ob (wie in meinem Falle) diese Schuhe die man gesehen hat für das Cosplay benutzen kann.

Da ich für „Kiichi“ schon die Stoffe zu Hause habe (die eigentlich für ein anderes Cosplay – welches ich wieder verworfen habe – gedacht waren) musste ich mich nur um diversen Kleinkram wie Knöpfe, Strümpfe usw. kümmern.

Gekauft habe ich heute aber „nur“ folgendes:

Hierbei handelt es sich um Modelliermasse (für Knöpfe, „Kiichis“ Brosche, die Gürtelschnalle und die „Hände“ von „Mammon“) sowie die Farben für eben genanntes und neue Pinsel da meine Alten alle in den Müll mussten. Nicht zu sehen auf dem Foto ist eine Fleecedecke aus der ich „Mammons“ Kumpel „Ammon“ mache, der bis jetzt nicht von einem Cosplayer abgedeckt ist.
Die nächsten Schritte sind nun Schnittmuster zu suchen (ggf. reichen mir meist auch Schnittpläne da ich eine Freestyle-Näherin bin), dünnes weißes Kunstleder (für „Mammons“ Flügel) besorgen, die dafür gedachten Nähnadeln und relativ festen Draht – ebenfalls für die Flügel.
Aber das zeig ich euch alles in einem neuen Post, denn ich möchte euch an der Entstehung dieser Cosplays teilhaben lassen!

Shojo-ai Manga in Deutschland


Hallo meine Lieben!

Heute mal ein Thema über das ich schon sooooo lang bloggen wollte! Es geht heute um sogenannte „Shojo-ai“-Manga!

Ich denke einige die sich mit dem Thema Manga (und auch Anime) beschäftigen werden auf jedenfall den begriff „Shonen-ai“ oder „yaoi“ kennen.
Bei dieser Art von Manga / Anime handelt es sich um eine Männerliebe. Dieses Genre ist sehr beliebt hier bei uns in Deutschland.
Monat für Monat erscheinen etliche neue Titel unter diesem Genre.
Wobei man da auch noch einen kleinen Unterschied machen kann / muss.

Im Regal stehen diese Manga unter „Boys Love“ weil man darunter einfach beide „Arten“ kategorisieren kann. „Shonen-ai“ ist in diesem Sinne die jugendfreiere Variante des ganzen. Meist handelt so ein Manga von einem, der strikt der Überzeugung ist, er ist nicht schwul aber interessiert sich auf der anderen Seite für einen anderen Kerl. Da kommt ein bisschen Drama, Romantik oder Humor (oder alles gleichzeitig) zusammen und WUSCH man hat einen neuen Manga der gekauft wird.
Unter „Yaoi“ wird eher die sexuelle Variante solcher Manga gezählt. In diesen kommt es zum Geschlechtsverkehr der gern sehr detailiert gezeichnet wird. Solche Manga sind fast immer eingeschweißt und haben einen „Ab 18“ Kleber drauf bzw. bei manchen Manga steht dies auf der Rückseite (wo auch der Klappentext zu finden ist).

Aber um diese Manga soll es heute gar nicht gehen, denn davon gibt es so viele wie Sand am mehr.

Ich möchte euch den Gegensatz dazu vorstellen – „Shojo ai“ bzw „Yuri“ Manga!

Auf diesem Bild sehr ihr alle die ich bis jetzt besitze.
Dazu muss man sagen dass es schwer ist hier in den deutschen Buchläden welche zu finden. Die stecken meist irgendwo mitten drin und die Titel sind meist nichtssagend.
Das ist übrigens auch der Grund warum ich immer so lang vor einem Manga-Regal stehe. Ich muss alles durchsuchen ob nicht irgendwo einer dazwischen ist!

In diesem Post kommt auch die versprochene Review zu der Serie „Wir beide!“ die ich im Haul-Post schin angekündigt hatte! Aber zu erst stelle ich euch die Einzelbände vor!

Wie ihr euch jetzt sicher denken könnt, geht es bei „Shojo-ai“ um „Mädchenliebe“ (so wäre der Begriff direkt übersetzt“. Dabei ist eben genanntes die eher jugendfreie Variante, die ab 18 nennen sich dann schon „Yuri“.
Hier bei den drei Einzelbänden die ich besitze könnte man die ersten beiden (v.l.) schon zu „Yuri“ zählen, da es schon etwas mehr zur Sache geht. Der letzte dieser drei ist allerdings sehr „Shojo-ai“ da er mehr auf das zwischenmenschliche zugeht.
Frühling, Sommer, Herbst und Winter

Verlag: Egmont
Preis: 6,50€

Genre: Romance (Yuri)
Klappentext: Beste Girls Love-Unterhaltung in 7 schönen und auch traurigen Kurzgeschichten, die alle an der Mädchenschule St. Theresia spielen. Verwirrende Gefühle und lang gehegte Träume kommen zum Vorschein. Und alle Liebenden brauchen Zeit, ihre Gefühle füreinander zu erkennen.
Meine Meinung: Die Zeichnungen finde ich ganz ok. Ist jetzt für mich kein Meisterwerk, aber auch nichts, was ich nicht nochmal lesen würde. Da es sich um Kurzgeschichten handelt ist natürlich viel Story auf wenige Seiten gequetscht. Das stört schon ein bisschen. Dies war aber mein zweiter Manga von diesem Genre deswegen mag ich ihn trotzdem sehr gerne. Man kann die Geschichten leider sehr schlecht kurz zusammenfassen, deswegen schreibe ich darüber nicht. Ich würde wahrscheinlich zu viel verraten.
Girls Love -shojo bigaku-
Verlag: Egmont
Preis: 6,50€
Genre: Yuri
Klappentext: Prickelnde Short-Storys mit süßen Mädchen: sinnliche Erlebnisse und traumhaft schöne Kurven! Sanfte Verführungen mit viel Gefühl – leidenschaftlich und zart zugleich…
Meine Meinung: Man merkt, dass Egmont sehr kreativ ist was die Klappentexte solcher Manga angeht, oder? In diesem Band erwarten euch wieder Kurzgeschichten, die eindeutig das Label „ab 18“ tragen müssten. Dieser Manga ist auch relativ bekannt da er meines Wissens nach einer der ersten (und vor allem mein Erster) dieses Genres war. Leider zielen alle Geschichten hier sehr auf das wesentliche, also den Sex, ab. Viel Gefühlsduselei bekommt man hier nicht, aber das sollte man bei dem Cover auch nicht unbedingt erwarten.
ipomoea
Verlag: Egmont
Preis: 7,00€
Genre: Romance (Shojo-ai)
Klappentext: Yamada ist für die Pflanzen der Schule verantwortlich und pflanzt „Ipomoeas“ (Prunkwinden). Über die Blumen kommt sie mit der lockeren Kase-san aus dem Leichtathletikverein ins Gespräch… und stellt erschrocken fest, dass ihr Herz beim Anblicken der großgewachsenen Sportlerin zu hüpfen beginnt! Yamada kämpft gegen ihre Gefühle an, denn schließlich ist Kase-san wie sie ein Mädchen. Erst als der große Schulmarathon ansteht und Yamada sich ihren sportlichen Schwächen stellen muss, kommen sich die beiden näher…
Meine Meinung: Ein sehr klassischer Shojo-ai Manga wie ich finde (und wie man auch dem Klappentext entnehmen kann). Mädchen 1 bemerkt Mädchen 2, will die Gefühle nicht wahr haben und im Endeffekt kommen sie doch zusammen. Das Ganze ist aber sehr niedlich verpackt mit einer guten Story. Es gibt halt im Shojo-ai wie im Shonen-ai diese klassische „Uke – Seme“-Verteilung. Man merkt direkt wer die „schwächere“ Person ist und wer nicht. Aber für jemand der nicht so auf Sex-Geschichten steht ist dieser Einzelband bestimmt etwas.
Als nächstes kommen wir zur „Lily“-Reihe.

Diese Reihe wurde bei dem Yaoi und Yuri Verlag „Fireangels“ veröffentlicht, die meist eher unbekannte Zeichner und Zeichnerinnen „unter Vertrag“ nimmt und ihre Sachen veröffentlicht.

Ich muss dazu sagen, dass mir (wie ich nach meiner Recherche gerade aufgefallen ist) der 5. Band der Reihe fehlt, den ich aber direkt nachbestellt habe.
Lily
Verlag: Fireangels
Genre: Yuri
Preis: Band 1 – 3 3,50€ ; Band 4 5,00€
Meine Meinung: Da es sich immer um andere Charaktere dreht, gibt es keinen einheitlichen Klappentext. Jeder Band behandelt sozusagen eine eigene Geschichte.
In diesen Kurzgeschichten wird überwiegend auch eine Handlung um den Sex gezogen, was ich in diesem Falle nicht besonders schlimm finde. Denn diese Geschichten haben immer einen besonderen Charakter. Sie haben sozusagen Ecken und Kanten. Abgesehen vom 4. Band, welcher eine Artwork-Sammlung und komplett in Farbe gehalten ist.

Die Geschichten sind zu kurz um eine gute Zusammenfassung zu liefern, dennoch solltet ihr (wenn ihr Interesse an diesem Genre habt) auf der nächsten Convention (die Leipziger Buchmesse empfiehlt sich da zum Beispiel) mal einen Blick hineinwerfen!
Übrigends: Jeder Band ist ungefähr so dick wie eine Broschüre vom Reisebüro.

Kommen wir nun zu meiner absoluten Lieblingsserie in diesem Genre und auch die dazu passende Review auf die sich (laut Kommentare) einige schon gefreut haben!
Wir beide!
Verlag: Carlsen Manga
Preis: 6,95€
Bände: Abgeschlossen mit 5 Bänden
Genre: Special (Shojo-ai)
Klappentext Band 1: Mariko ist ein unauffälliges Mädchen, das zwar gut in der Schule ist, aber keine richtigen Freunde hat. Das ändert sich eines Tages, als die quirlige Akko aus ihrer Klasse sie anspricht. Die beiden verstehen sich sofort gut und in Akkos Gesellschaft blüht Mariko richtig auf. Nach und nach findet Mariko Anschluß… alles könnte toll sein, wenn da nicht diese verwirrenden Gefühle wären, die sie für ihre Freundin Akko empfindet!
Meine Meinung: Oh Herrlich. Ich liebe liebe liebe diese Serie so sehr! Wieder eine schöne „Slice-of-Life“ Geschichte, die sich hätte auch so in einer Schule bei uns abspielen können. Milk Morinaga (die Zeichnerin) hat es schon im ersten Band geschafft einem die Charaktere so ans Herz zu bringen, dass man die beiden Mädchen sofort lieb gewinnt.

Auch der Zeichenstil macht es einen sehr einfach sich in die Story hinein zu finden. Etwas filigran, aber nicht zu sehr dass man sich in Details verläuft. Auch alle Nebencharaktere die man mit der Zeit kennen (und vielleicht auch ein wenig lieben) lernt sind sehr schön gestaltet.
Im Laufe der Geschichte kommen natürlich ein paar Probleme hervor, die so eine Verliebtheit mit sich bringt. Natürlich auch gefördert dadurch, dass beide Mädchen nicht richtig wissen, wie sie damit umgehen sollen. Es ist ja nicht „normal“ ein Mädchen zu lieben, wenn alle um sie herum Freunde haben.

Ich persönlich finde, man geht mit den Beiden durch dick und dünn und man erfreut sich an jedem kleinen Schritt die sie aufeinander zu machen. Und ich muss sagen ich war auch ein wenig traurig Akko und Mariko gehen zu lassen, als ich den 5. Band zuklappte.

Wer auf Romantik mit Humor und ein bisschen Drama steht, der ist hier genau richtig.

Zu guter Letzt möchte ich euch noch erklären, warum ich dieses Genre so sehr mag.

Es liegt nicht unbedingt daran, dass ich allgemein auch auf Frauen stehe bzw. natürlich auch den weiblichen Körper als sehr schön empfinde.
Für mich haben die meisten Boys-Love Manga den Reiz verloren. Irgendwie ist es immer das Gleiche und es wird irgendwann auch langweilig. Jedenfalls ist das meine Meinung.

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in die Welt der „Shojo-ai“-Manga zeigen und ihr greift in Zukunft vielleicht auch mal zu einem!
In diesem Sinne: Ich feier jetzt noch schön Geburtstag und ihr lauft zum nächsten Buchgeschäft, okey?